Bräter

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Bräter kombinieren die Vorteile einer Pfanne und eines Topfes

Der Wechsel des Kochgeschirrs während des Kochens vermehrt nicht nur den Abwasch, sondern unterbricht auch immer wieder den Garvorgang. Als Ergebnis werden viele Gerichte nicht nur in Geschmack sondern auch in der Konsistenz beeinflusst. Fleisch wird dadurch zum Beispiel weniger zart und saftig oder Gemüse gart ungleichmäßig durch. Die Hersteller von Küchengeschirr haben sich daher in den letzten Jahrzehnten einiges einfallen lassen, um aus den verwendeten Lebensmitteln immer das Optimum an Geschmack herauszuholen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Bräter. Dieser vereint die nützlichsten Eigenschaften einer Pfanne und eines Topfes in nur einem Kochgeschirr. Der Bräter ist zudem ein wahres Allroundtalent in der Küche, da dieser anhängig vom Modell auch in Ofen verwendet werden kann. Ein Bräter zählt deshalb zu den absoluten Must Haves in der Küche jedes ambitionierten Hobbykochs.

Den Tafelservice Bräter auf verschiedenen Herdarten verwenden

Ein Bräter kann sowohl wie eine Pfanne als auch wie ein Topf verwendet werden. Benötigt wird jedoch in beiden Fällen nur eine Herdplatte, um die Bräter zu erhitzen. Abhängig vom Modell und dem verwendeten Material ist jedoch nicht jeder Bräter auch für alle Herdarten geeignet. Während Gas- und Elektroherde sowie Ceranfelder für einen Bräter in der Regel kein Problem darstellt, hängt es bei einem Induktionsherd von der Beschaffenheit des Topfbodens ab. Dieser muss nämlich magnetisch sein, um die erzeugten Magnetwellen auch in Energie bzw. Wärme umzuwandeln. Um Klarheit zu haben, ob sich ein Bräter für das Kochen auf einem Induktionsherd eignet genügt es einen Magneten an den Boden zu halten. Bleibt dieser haften kann das Kochgeschirr ohne Schwierigkeiten verwendet werden. Darüber hinaus zeigen auch die meisten Induktionsplatten im Display selbst an, wenn der Bräter oder Topf nicht über die gewünschten Eigenschaften verfügt.

Trotz der oft rechteckigen Form eines Bräters hat dies für die Wärmeverteilung auf einer runden Platte keinerlei negative Folgen. Der Grund dafür liegt im verstärkten Boden eines Bräters. Dieser speichert die Wärme zuverlässig und sorgt somit für eine sehr gleichmäßige Verteilung. Das ermöglicht es zudem die Hitze früher zu reduzieren und somit ein Verbrennen bei längeren Garzeiten zu verhindern. Die Wärmeverteilung gilt zudem auch für die Verwendung im Backofen. Unabhängig von der Art des Ofens dient der Bräter als ein kleiner Ofen in sich selbst, der die Wärme ideal an den Inhalt des Bräters weitergibt. Die Garzeit im Backofen kann dadurch verkürzt oder im Gegenzug bei einer geringeren Temperatur gekocht werden.

Die Vorteile eines Bräters mit Glasdeckel

Eines der wichtigsten Merkmale eines Topfs zeigt sich beim Bräter in dem Vorhandensein eines Deckels. Dieser ist zum überwiegenden Großteil aus Glas geformt. Das hat den Vorteil, dass sich daran der aufsteigende Wasserdampf sammelt und somit nicht ungehindert entweichen kann. Bei Bratengerichten ist es somit nicht mehr nötig den Braten konstant mit dem austretenden Bratensaft zu begießen, damit dieser nicht zu trocken wird. Als positiver Nebeneffekt muss durch das durchsichtige Glas auch der Deckel weit weniger häufig angehoben werden, um den Garprozess im Inneren zu überwachen. Der weitere Vorteil eines Glasdeckels liegt darin, dass der aufsteigende Dampf es ermöglicht mit weit weniger Flüssigkeit oder fett zu kochen. Im Bräter mitgegarte Gemüsebeilagen, werden durch den Dampf gegart und müssen somit nicht wie beim Kochen im Topf mit Flüssigkeit bedeckt sein. Zusätzlich lassen sich die Hersteller von Brätern weitere praktische Funktionen einfallen, um das Kochen mit dem Bräter noch komfortabler zu gestalten. Dazu zählt unter anderem auch der Aromaknopf. Dieser ersetzt den üblichen Knopf zum anheben des Topfdeckels. Während des Kochvorgangs können über den Aromaknopf Flüssigkeiten ohne Abnehmen des Deckels hinzugefügt werden. Die Flüssigkeit tropft so langsam in den Bräter ein. Da sich die enthaltene Flüssigkeit durch die aufsteigende Hitze immer wieder in Wasserdampf verwandelt, verteilen sich aromatische Flüssigkeiten wie Wein oder Essig ganz von alleine.

Mit einem Bräter eine Vielzahl von Gerichten zubereiten

Ein Bräter ist viel mehr als nur ein funktionelles Kochgeschirr. In erster Linie soll diese Mischung aus Topf und Pfanne nämlich aus den angebratenen Lebensmitteln das gewisse Etwas an Geschmack herausholen. Dies gelingt bei

  • Fleisch
  • Geflügel
  • Wild und
  • Gemüse

All diese Lebensmittel können im Bräter zuerst bei großer Hitze scharf angebraten werden, um im Anschluss bei niedrigeren Temperaturen langsam wie in einem Topf auf dem Herd oder im Backofen zu Ende zu garen. Erhältlich sind die Bräter dafür in ganz unterschiedlichen Formen, Größen und Materialien. Besonders beliebt sind nach wie vor Bräter aus rostfreiem Edelstahl. Jedoch bieten auch Modelle aus Aluguss einige Vorteile, da diese mitunter eine eigene Patina entwickeln. Diese lässt Lebensmittel weniger häufig ansetzen und verleiht zudem dem Geschmack der Speisen mehr Charakter. Neben den unterschiedlichen Formen und Größen von Brätern gibt es auch weitere Details, welche die einzelnen Modelle voneinander unterscheiden. Dazu zählen zum Beispiel Bräter mit Grillstreifen. Diese verleihen den Lebensmitteln Grillstreifen und Röstaromen wie sonst nur vom Grillen bekannt. Nach dem Ablöschen ist es jedoch wichtig immer wieder mit dem Kochlöffel entlang der Rillen zu fahren, um dort ein Anbrennen zu verhindern.

Energieeffizientes Kochen mit einem Bräter

Beim Kochen mit dem Bräter gibt es in Punkto gesunder Mahlzeiten in Verbindung mit einem geringen Energieverbrauch keine Kompromisse einzugehen. Dies beginnt bereits bei der Beschichtung, über welche die meisten modernen Bräter verfügen. Dank dieser Beschichtungen setzen die angebratenen Lebensmittel nicht an und lassen sich auch nach längerem Kochen leicht vom Boden ablösen. Bereits beim Anbraten wird daher deutlich weniger Öl oder Fett benötigt. Als positiver Nebeneffekt sinkt dadurch natürlich auch die Anzahl der Kalorien einer Mahlzeit. Während des Kochens sorgt der Deckel dafür, dass die im Topf enthaltene Flüssigkeit nicht austritt und somit gar kein oder nur geringe Mengen an Flüssigkeit nachgegossen werden müssen. Die Ersparnisse aufgrund eines Bräters setzen sich auch beim Energieverbrauch fort. Da jedes Mal wenn der Deckel angehoben wird auch Energie verbraucht wird sparen Aromaknöpfe und Co diese sehr bewusst ein. Verhindert wird dadurch, dass sich die Temperatur innerhalb des Bräters absenkt und sich automatisch die Garzeit verlängert. Selbst wenn es sich dabei nur um wenige Sekunden handelt erhöht sich der Energieverbrauch auf einen Monat oder ein Jahr verteilt doch spürbar.

Qualitätsmerkmale für einen Bräter

Jedes Kochgeschirr verfügt über individuelle Qualitätsmerkmale, die bei einem Kauf den Unterscheid zwischen einem jahrelang verwendeten Produkt und einem Staubfänger im Küchenschrank ausmachen können. Bei einem Bräter sind folgende Qualitätsmerkmale entscheidend:

Bräter Gewicht

Durch den verstärkten Boden und die Wände verfügen Bräter bereits über ein erhöhtes Gesamtgewicht. Wird diese dann befüllt, sollte es dennoch problemlos möglich sein den Bräter anzuheben und etwa zum Servieren auf den Tisch zu stellen.

Bräter Deckel

Damit möglichst wenig Wasserdampf auf dem Topf entweichen kann, sollte dieser immer perfekt mit der Oberseite des Bräters abschließen. Dies lässt zudem die Verletzungsgefahr sinken sich durch den austretenden Wasserdampf Verbrennungen an den Händen oder Armen zuzuziehen.

Bräter Griffe

Da sich auch die Seiten eines Bräters sehr stark erwärmen können ist es wichtig, dass die Griffe aus einem nicht so stark aufheizenden Material bestehen. Ansonsten können die Griffe nur mit einem Topflappen angefasst werden, was den Händen je nach Gewicht des Bräters nur einen unzureichenden Halt bietet.

Bräter vor Kratzern schützen

Bei der bevorzugten Zubereitung von Braten und anderen Fleischgerichten ist es sinnvoll einen Bräter mit einer ausreichenden Beschichtung zu wählen. Diese sollte nicht nur vor dem Anbrennen schützen, sondern auch unempfindlich für Kratzer sein. Das macht es möglich einen Braten direkt im Bräter anzuschneiden ohne diesem Beschädigungen zuzufügen.

Bräter Reinigung

Da im Bräter mitunter auch Soßen zubereitet werden ist es wichtig, dass sich diese auch leicht wieder reinigen lassen. Bei einer Reinigung in der Spülmaschine, sollte der Bräter immer Spülmaschinenfest sein, da nur so sichergestellt ist das weder an der Spülmaschine noch am Bräter selbst Beschädigungen entstehen.